Schlechte Tage…

In meinem Blog schreibe ich oft darüber, wie gut ich vorankomme und wie produktiv ich bin. Doch glaubt mir, dass ist nicht immer so. Auch ich habe meine schlechten Tage und kriege kaum ein Wort auf Papier. Obwohl mich das eigentlich nicht stören sollte, immerhin habe ich keinen Abgabetermin, bin ich trotzdem gestresst.

Eine Stunde am Tag

Wie ihr wisst schreibe ich jeden Morgen von 5:00 bis 6:00 Uhr. Nun muss man dieses “Schreiben” jedoch in Gänsefüsschen setzen. Es gibt Tage, an denen ich sicher eine Stunde durchschreiben. Meistens sind es die Tage anfangs der Woche. Doch es gibt auch Tage, an denen ich 15 bis 20 Minuten davon einfach nur meinen Tee schlürfe oder 30 Minuten unproduktiv vor dem Laptop sitze. Richtig deprimierend dafür so früh aufzustehen…

Wieso ich es trotzdem tue? Nun, Routine ist wichtig. Und auch wenn ich nur eine Seite schreibe oder überarbeite ist das besser als gar nichts. Das Aufstehen am Donnerstag und Freitag wird leider trotzdem nicht einfacher…

Ausschlafen am Wochenende

Dieser Punkt kann ich schlichtweg vergessen, seit ich an meinem Buch arbeite. Denn sobald ich einmal aufwache, meistens zwischen 7:00 und 8:00 Uhr, kann ich nicht mehr schlafen. Dies liegt nicht daran, dass ich nicht müde wäre, sondern, dass ich bereits wieder an mein Buch denke. Ideen flattern mir durch den Kopf oder der Druck, dass ich diese Woche nur 10 Seiten geschafft habe, plagt ich. Ebenfalls schläft mein Freund immer länger. Deshalb ist es der perfekte Zeitpunkt um zu schreiben. Bye Bye Schönheitsschlaf!

Ein Tag ohne mein Buch

Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht an mein Buch denke. Irgendetwas schwebt mir immer im Kopf herum, egal wo oder mit wem ich unterwegs bin. Wenigstens habe ich langsam gelernt, abends die Finger von den Gedanken um mein Buch zu lassen. Ansonsten fällt das Einschlafen noch schwerer und der Morgen kommt nun mal schon sehr bald.


Obwohl alle diese Punkte oben mir manchmal das Leben schwermachen, passt es mir so. Meine Motivation kann noch so tief sein, sobald mich das Schreiben packt, kann ich ohne Probleme mehrere Stunden daran arbeiten. Diese Down Days wie ich sie gerne nenne, gehören einfach dazu. Man kann schliesslich nirgends jeden Tag 100% geben aber wenigstens ist man jeden Tag dran und kommt dem Ziel ein Stück näher – auch wenn nur langsam.


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