Jeder anfang ist schwer…

…und deshalb gibt es ja diesen Blog! Zunächst benötigst du eine Idee für deine Geschichte. Meistens haben die Leute eine Idee, bevor sie sich entscheiden, ein Buch zu schreiben. So war es zumindest bei mir. Ich ließ mich von einigen Ereignissen aus meinem Leben inspirieren und beschloss, eine Liebesgeschichte zu schreiben (ich weiss so klischeehaft!).

Eine Idee zu finden, war also einfach. Aber wie zum Teufel schreibst du ein Buch? Wie soll man überhaupt anfangen?! Nun, das ist die Frage, die ich mir gestellt habe und deshalb habe ich mich an einer meiner besten Freunde gewandt: Google! Ich habe einen Blog und ein E-Book gefunden, die mir sehr geholfen haben. Beide sind auf Deutsch, also perfekt für meine deutschsprachigen Schriftsteller:

Blog

E-Book

Natürlich haben mir einige der Tipps und Tricks mehr geholfen als andere. Hier möchte ich dir diese Informationen weitergeben. Folgende Punkte fand ich am hilfreichsten:

1. Planen

Bitte bitte bitte mach einen Plan! Ich weiß, dass du sofort mit dem Schreiben beginnen möchtest, aber die Planungsphase kann sehr inspirierend sein! Als ich den ersten Artikel über das Planen eines Buches las, dachte ich: “Das kann nicht richtig sein. Warum sollte ich das tun?”

Ich sage dir warum, weil du dabei so viele Fehler in deiner Geschichte finden wirst. Schritt für Schritt realisierst du neue Dinge über deine Geschichte und musst eine Menge ändern! Wenn du anfängst zu schreiben, ohne zu planen, besteht die Gefahr, dass du all diese Dinge später ändern musst und das wird dich viel mehr Zeit kosten. Um mein Buch zu planen, habe ich die Schneeflockenmethode verwendet. Diese werde ich in einem anderen Blogbeitrag genauer erklären.

2. Characters

Entdecke und erschaffe lebhafte Charaktere! Dieser Punkt ist nahe verwandt mit dem ersten. Plane deine Charaktere und nimm dir wirklich Zeit für sie. Ich muss sagen, dass dieser Punkt nicht mein Favorit ist und ich mache es auch nicht so genau wie ich sollte. Trotzdem habe ich meine Beschreibungen für jeden Charakter in meinem Buch.

Ich hatte meine Probleme mit diesem Punkt. Natürlich habe ich ein kleines Charakterblatt mit den wichtigsten Punkten (meiner Meinung nach) für jede Person im Buch gemacht. Während des Schreibens füge ich jedes Mal ein paar Dinge hinzu, insbesondere Eigenschaften. Es fällt mir schwer, die Charaktereigenschaften im Voraus zu planen, da ich persönlich der Meinung bin, dass der Charakter mir während dem Schreiben sagt, wie er/sie reagieren möchte, wenn er/sie in dieser Situation ist.

Hier findest du mein Charakterblatt. Fühl dich frei, Dinge hinzuzufügen und zu löschen, damit es deinen Bedürfnissen und Vorlieben entspricht! Wenn du der Meinung bist, dass du ein genaueres Charakterblatt benötigst, benutze diesen Link. Dort findest du ein viel größeres Charakterblatt.

3. Show, don’t tell

Zeigen, und nicht erzählen. Ich habe viel über dieses Thema gelesen! Es wird auch in Schreibkursen viel erwähnt, also muss es wichtig sein! Dieser kleine Satz wird dir helfen, eine längere Geschichte mit mehr Details zu schreiben, was ein Buch interessanter macht. Ein gutes Beispiel, das ich irgendwo gelesen habe, mich aber nicht mehr erinnern kann wo, ist:

Tell:

Sarah macht Spaghetti zum Mittagessen.

Show:

Sarah nimmt eine Pfanne aus der Schublade. Sie füllt sie mit warmem Wasser, stellt die Pfanne auf den Herd und dreht die Hitze auf. Das Wasser beginnt langsam zu kochen, während sie die Spaghetti aus dem Schrank nimmt. Als sie die Tüte endlich offen hat, springt die Hälfte der Spaghetti auf den Boden. Sie hasst diese blöde Verpackung.

Siehst du, mehr Details und eine viel längere Geschichte. Du könntest sogar noch tiefer ins Detail gehen. ABER denk beim Schreiben nicht die ganze Zeit an diesen Satz, was mich zum letzten Punkt bringt.

4. Write

Ja, das weiss ich, Stefanie! Aber tust du das wirklich? Ich hatte so viele Probleme mit dem Schreiben zu beginnen, ohne über das Geschriebene nachzudenken. “Ist dieser Satz gut? Soll ich mehr Details hinzufügen? Oh, das ist die falsche Schreibweise!” Dieses Denken lenkt dich vom Schreiben ab. Deshalb habe ich folgendes getan:

Ich nehme es Kapitel für Kapitel. Zuerst schreibe ich einfach. Ich betrachte jede Szene einzeln und schreibe, was ich sehe und fühle. Ich schaue auf das große Ganze. Wenn ich ein Kapitel beendet habe, gehe ich zurück, lese jeden Satz und denke über Punkt 3 nach – Show, don’t tell. Und dies ist der Teil, der mich am meisten Zeit kostet. Ich füge mehr Details hinzu, mehr Tiefe, mehr Emotionen, mehr Charakter. Bis ich denke, dass das, was ich geschrieben habe, in Ordnung ist.

Ich denke, dass ich in Zukunft alles nochmals überarbeiten werde. Besonders nachdem ich das Manuskript einigen Testpersonen zum Lesen gegeben habe. Aber im Moment gehe ich so für jedes Kapital vor. Natürlich werde ich dich auf dem Laufenden halten, wie sich diese Vorgehensweise bewährt!


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